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Du sprichst mit der Person, die auch tatsächlich schraubt beziehungsweise baut. Keine Projektmanagement-Schicht dazwischen.
Ich baue Bewegungsabläufe. Das eine Mal aus Kunstharz und Schrauben, das andere Mal aus Pixeln und Code.
Angefangen hat alles an der Wand. Erst als Kletterer, dann als Setter — irgendwann mit der Frage, warum manche Boulder sofort funktionieren und andere nicht. Die Antwort liegt selten am einzelnen Griff, sondern fast immer am Ablauf: Wo schaut jemand hin, was probiert er zuerst, wo verliert er die Geduld.
Genau diese Frage stellt sich am Bildschirm noch einmal. Eine Website, die niemand versteht, ist wie ein Boulder, den niemand liest: technisch korrekt und trotzdem gescheitert. Deshalb behandle ich beide Disziplinen mit demselben Werkzeug — Beobachtung, Struktur, dann Gestaltung.
Heute läuft beides parallel: Schraubtage in Hallen und bei Wettkämpfen, dazwischen Projekte für Websites, Produktrenderings und Architekturvisualisierungen. Die Kombination ist ungewöhnlich, aber kein Zufall — sie speist sich aus derselben Neugier.
Du sprichst mit der Person, die auch tatsächlich schraubt beziehungsweise baut. Keine Projektmanagement-Schicht dazwischen.
Wenn ein Projekt nicht zu mir passt oder das Budget nicht zum Anspruch, sage ich das vor dem Angebot — nicht danach.
An der Wand steht Sicherheit über jeder Idee. Am Bildschirm gilt dasselbe für Barrierefreiheit und Ladezeit.
Ein Projekt gilt erst als abgeschlossen, wenn es im Alltag funktioniert — nicht wenn die Dateien übergeben sind.
Ob Schraubtag oder Renderprojekt: Ein kurzer Austausch klärt in fünf Minuten, ob es passt.